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Sehenswertes in Hédervár

Hédervár befindet sich auf der Schüttinsel, auf dem halben Weg zwischen Mosonmagyaróvár und Győr.  Die Region war schon in der Bronzezeit bewohnt, Wachtürme an der Mosoner-Donau sicherten den Schutz des Imperium Romanums. Unter der Herrschaft von Fürst Géza dem II. bekam der Ritter Héder das damals noch zusammenhängende Gebiet Schüttinsel - Groβe Schüttinsel als Gabe, wahrscheinlich war er der Begründer der Familie-Héderváry. Der berüchtigte, berühmte Nachkomme der Familie war Héderváry Kont István, der nach den Legenden ein Freiheitskämpfer und ein Held war, auβerdem nahm er am Komplott gegen König Sigismund von Luxemburg teil. Er unterstützte Kis Károly, deshalb wurde er 1393 mit seinen einunddreiβig Gesellen hingerichtet. Sein Andenken wird vom Kont-Baum bewahrt. Das zweite Glied der Familie, der Bischof von Győr, János Héderváry lieβ die Héderváry-Kapelle neben dem Dom von Győr erbauen.

Sehenswürdigkeiten im Ort:

Khuen-Héderváry-Schloss

Khuen-Héderváry kastélyEs war jahrhundertelang der Wohnsitz der Grafenfamilie. Die Burg aus dem 15. Jahrhundert, die noch mit Basteien und einem Burggraben umgeben war, wurde ab 1710 zu einem Schloss umgebaut. Seit der Erneuerung im Jahr 1987 sind Stilelemente verschiedener Epochen zu sehen. (Teile: Sala Terrana, Schlosskapelle, Rittersaal, Bibliothek.) In dem 8 Hektar groβen Park um das Schloss herum sind ca. 60 besondere Baumarten zu finden. Es zählt als Kuriosum, dass das Schloss, das sich in der Mitte der Schüttinsel, in einem Ort auf der halben Strecke zwischen Mosonmagyaróvár und Győr befindet, drei Türme hat. Laut Überlieferungen stand das Gebäude im Treffpunkt von drei Komitaten, Győr, Pressburg und Moson, deshalb kam jeder Turm auf das Gebiet eines anderen Komitats.

Kapelle der Muttergottes

Die Kapelle wurde am Anfang des 15. Jahrhunderts gebaut und diente zur Begräbnisstätte der Familie Héderváry.  Hédervári Katalin lieβ es im 15. Jahrhundert umbauen und lieβ ein Maria-Heiligengrab errichten. In die Kirchenmauer sind verzierte Grabsteine ziseliert, ihr innerer Raum zeigt eine neogotische Form. Hier sind auch verschiedene Urnen mit dem Herzen der weiblichen Familienmitglieder zu finden. Im 17. Jahrhundert wurde die Kapelle-Loreto dazugebaut, die letzte Renovierung wurde 1994 durchgeführt.

Gróf Khuen-Héderváry síremlék ,Árpád fa (Árpád-tölgy)Das Grabmal von Gróf Khuen-Héderváry

Das ist das Grabmal der letzten Dynastie Héderváry; hier befindet sich das Grabmal des Grafen Khuen-Héderváry Károly, der der Ban von Kroatien und Serbien, der Begründer der Ungarischen Nationalen Arbeitspartei war. Sein Sohn, Károly wurde hier zu seiner letzten Ruhestätte gebracht.

Árpád-Baum (Árpád-Eiche)

Der Árpád-Baum ist die ca. 700 Jahre alte riesengroβe Stieleiche neben der Kapelle der Muttergottes. Laut Volksglauben sind auf seinem Stamm die Spuren der Koppel zu sehen, mit der Árpád damals sein Pferd angebunden hatte. Der Umfang der Eiche: 720 cm, sein gröβtes Durchmesser: 235 cm, seine Höhe: 14 m.

Kont-faKont-Baum

Etwa 300 Meter südwestlich vom Schloss befindet sich die das Andenken von Héderváry Kont István bewahrende graue Pappel. Diese Gedenkstätte wurde jahrhundertelang von der Familie, später von der Gemeinde bewahrt und gepflegt. An dem Ort knüpft sich auch die Legende der zu Stein gewordenen Brote an.

Szent Mihály katholische Kirche

Ihr Taufstein wurde aus rotem Marmor angefertigt, Meister Zallinger lieβ sein Hauptaltar anfertigen, sein Nebenaltar bewahrt den Namen von
Sankt Johann von Nepomuk.

Kartoffelkäfer-Skulptur

1997 wurde von zwei jungen Künstlern, Búzás Mihály und Szolnoki József ein Dokumentarfilm über den Koloradokäfer für das Mediawave Festival in Győr gedreht. Der Kartoffelkäfer trat gerade dann vor 50 Jahren in Ungarn auf, und der erste wurde gerade in Hédervár gefunden. Die bronzene Skulptur des Kartoffelkäfers wurde von anderen drei Jugendlichen, Maráczy Manuela, Zsédely Teréz und Csáki László angefertigt, und sie wurde auf einem Sockel aus rotem Marmor auf dem Platz dem Rathaus gegenüber aufgestellt.

Lipót (Entfernung von Hédervár 5 km)

Wenn man in Lipót ist, lohnt es sich, die Heilige Kelemen Kirche zu besichtigen, die für sein Maulbertsch-Fresko berühmt ist. Auf dem Weg zwischen Lipót und Darnózseli können wir im Schatten der Wildkastanienallee einen romantischen Spaziergang machen.

Besichtigung des Kraftwerks von Gabcikovo mit einem Ausflugsschiff
Entdecken Sie die Schüttinsel und die Groβe Schüttinsel mit einer Fähre auf der Donau.

Termálfürdő LipótAuf dem Gebiet des Thermal- und Erlebnisbades von Lipót hat man sich früher mit Pflanzenanbau beschäftigt, im Jahre 1967 wurde Thermalwasser gefunden, das zuerst zum Heizen von Glashäusern verwendet wurde. Das Bad wurde 1968 eröffnet, damals mit zwei Becken, dessen Zahl seitdem immer mehr wird. Das Bad ist jeden Tag geöffnet, es erfreut sich auch in den Wintermonaten groβer Beliebtheit. Das Wasser wurde 2004 zum Heilwasser qualifiziert.

Der sich in ruhiger, wunderschöner Atmosphäre befindende Komplex erwartet die Badegäste mit zwei Heilbecken, einem Schwimmbecken, einem Plantschbecken, einem Strömungskanal, einem Sprudelbecken, einem Erlebnisbecken mit Massageelementen, einem 1200 m² groβen Strandbecken (zu dem ein Wellenbad, ein Wasserpark und Riesenrutschen gehören); die Saunagäste erwartet eine Wassermühle auf einer kleinen Insel.
 

Lébény (Entfernung von Hédervár 19 km)

Lébényi templomDie Kirche von Lébény ist eine Abteikirche aus der Gabe der Familie Héderváry, die im romanischen Stil gebaut wurde. 1208 wurde die Abtei den Mönchen des Benediktiner-Ordens gegeben, von hier zogen sie nach Pannonhalma. Sein Grundriss zeigt nach Osten, ist dreischiffig, ohne Kreuzschiff, jedes Kirchenschiff endet in einer kreisförmigen Apsis. Sein Aufbau ist wie bei einer Basilika, durchgewölbt, mit zwei Westtürmen, mit dem Domherrchor, mit einem Haupttor und einem südlichen Seitentor. Das untere Geschoss der Türme ist in den Kirchenraum eingeschlossen, und wurde nur wegen der nachträglich eingebauten Treppe bei dem einen eingemauert. Für den Baustil sind die kleinen schieβspaltartigen Fenster und die anfänglichen kreisförmigen Rosenfenster charakteristisch.

Halászi (Entfernung von Hédervár 13 km)

Seine Bewohner waren die wichtigsten Fischlieferer des königlichen Hofes, die Gemeinde ist im 13. Jahrhundert zu einem Fischerdorf geworden.

In der unmittelbaren Nachbarschaft der Kirche wurden zwei Volksbauernhäuser gebaut. Die charakteristischsten Merkmale des Bauernbarocks ist der verputzte oder bemalte Giebel, an dem die Jahreszahl und das Monogramm des Besitzers zu finden sind, eventuell stilisierte Blumenmotive. Wir können auf der Hauptseite des Hauses eine kleine Nische sehen, wo Heiligen eine Statue gestellt wird, was ihre religiöse Zugehörigkeit symbolisiert.

Dunasziget (Entfernung von Hédervár 19 km)

Dunasziget wurde 1969 aus drei kleineren Gemeinden, Cikolasziget, Doborgazsziget und Sérfenyősziget zusammengeschlossen. In der Region befinden sich solche Donau-Nebenarme, in denen das Wasser fast keine Strömung hat, so kann hier ein jeder das Rudern ausprobieren.

In Dunasziget lohnt es sich den im Jahre 2006 gegründeten Ökopark aufzusuchen, der die Möglichkeit bietet, die Landschaft der Schüttinsel neuartig vorzustellen, beziehungsweise es wurde dort im Jahre 2008 das Lehr- und Forschungszentrum von Dunasziget errichtet. Die Besucher werden mit geführten Wanderungen, Biberschau und Handwerksbeschäftigungen erwartet.

Dunakiliti (Entfernung von Hédervár 27 km)

ErőműDie Gemeinde verfügte über eine bedeutende Industrie- und Agrarbranche, existierte schon im 12. Jahrhundert, wo früher an dem jetzigen statt der Hauptstraβe die Donau geronnen werden sollte.  Zu den Sehenswürdigkeiten des Ortes gehört eine im Jahre 1896 gepflanzte Eiche. Am Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der Gutshof von der Familie Batthyányi gekauft. Battyhyányi-Strattmann László, der „Arzt der Armen” lebte bis zu seinem 6. Lebensjahr hier, seine Mutter lieβ zum 100. Jubiläum der Pest zu seiner Ehre eine Skulptur anfertigen. Im Jahre 2003 wurde er seliggesprochen. Das Schloss funktioniert als Schule, wo zu seiner Ehre ein Gedenkzimmer eingerichtet wurde.

1977 wurde von der Tschechoslowakei und Ungarn ein Vertrag über den Bau der Donau-Wassertreppe unterschrieben; laut dem ein gemeinsamer Speicher errichtet werden sollte. 1978 fingen die Arbeiten an, das Ziel war, in Nagymaros ein Wasserkraftwerk zu errichten, das den Wasserpegel geregelt hätte. Wegen der politischen Wende im Jahre 1989 wurden die Arbeiten in Nagymaros endgültig zum Fall gebracht. Das Einstellen der Arbeiten wurde in erster Linie mit der Umweltverschmutzung begründet, die Naturschützer waren der Meinung, dass infolge des Inbetriebsetzens des Kraftwerkes das ökologische Gleichgewicht gestört worden wäre. Trotzdem wurden die Arbeiten fortgesetzt und es wurde beschlossen, das Kraftwerk in Gabcikovo vorübergehend in Betrieb zu setzen. Am 25. Oktober 1992 wurde die Donau von den Slowaken zwischen Rajka und Szab umgeleitet, und es wurde der Donau-Kanal gebaut, wodurch die Sedimente auf dem von der Donau und der Mosoner Donau umgebenen Gebiet sich ganz veränderte und der Pegelstand in dem Hauptkanal bedeutend zurückging. Im Jahre 1995 wurde mit dem Bau der Bodenschwelle begonnen, um den Pegelstand regulieren zu können.

In Dunakiliti sichert den Touristen neben dem Wassersport der Golfplatz des Pogány-Schlosses eine Sportmöglichkeit. Der Platz liegt auf einem Gebiet von 14 Hektar und hat 9 Löcher. Die Golfliebhaber erwartet ein getrennt stehendes Klubhaus mit einer Drinkbar und mit Umkleideräumen. Laut Bedarf ist es möglich, diesen Sport mit Hilfe von Profi-Golftrainern kennenzulernen, beziehungsweise sich ihn auf hohem Niveau anzueignen.

Feketeerdő (Entfernung von Hédervár 31 km)

In Feketeerdő lohnt es sich, den Bogenherstellermeister, Grózer Csaba aufzusuchen, von dem viele verschiedene Bögen mit groβer Fachkenntnis und Engagement angefertigt werden.

Mosonmagyaróvár (Entfernung von Hédervár 19 km)

Die Stadt war ehemals das Zentrum des früheren Komitats Moson, sie existierte schon im Römischen Reich unter dem Namen Ad Flexum. Im Jahre 1354 bekam sie durch Königin Elisabeth den Stadtrang und bestand bis 1939 aus zwei Teilen: Moson und Magyaróvár. Nachdem das Thermalwasser 1967 zum Heilwasser qualifiziert wurde, wurde 1969 das städtische Thermalbad eröffnet, das unter den gesundheits-bewussten Touristen sehr bekannt ist.

Mosonmagyaróvár liegt am Zusammenfluss der Leitha und der Mosoner-Donau, die Stadt wird von mehreren Armen der Leitha durchquert. Die Stadt wurde aber nicht durch ihre Naturschönheiten, sondern durch den Zahntourismus in ganz Europa bekannt. Für die Ausländer ist es von groβem Vorteil, dass die Eingriffe hier im Vergleich mit den Preisen zu Hause zum halben Preis in Anspruch genommen werden können, dank der groβen Nachfrage gibt es hier über 100 Zahnarztpraxen.

Óvári várDas älteste Baudenkmal der Stadt ist die Óvárer Burg. Zum Gebäude, das mit einem Burggraben umgeben ist, kommt man über eine zum Gebäude dazugebaute Ziegelbrücke und durch ein tunnelartiges Torgebäude. Die sieben gotischen Sitznischen dienten der Burgwache. Die genaue Entstehungszeit der Burg ist nicht bekannt, aber sie wurde im Laufe der Zeit schon mehrmals verstärkt. Da es unter den stürmischen Zeiten keine Steine zur Verfügung standen, wurde die Wehrkraft durch die mehrmalige Verkleinerung des Gebäudes gestärkt. Ihre Form sollte ein Fünfeck gewesen sein, von dem heute nur ein unregelmäβiges Viereck zu sehen ist. Das Erdgeschoss und der erste Stock wurden im barocken Stil gebaut, das zweite Geschoss wurde 1810 für die Höhere Lehranstalt für Landwirtschaft dazugebaut. Die Burg und der Gutshof waren im Privatbesitz der Habsburger und die erste von Albert Kasimir gegründete Höhere Lehranstalt für Agrarwissenschaften in Europa diente der Wissenschaft. Das Ziel von Albert Kasimir war, dass in dem Institut Agrarfachleute ausgebildet werden, die auf seinen Gutshöfen arbeiteten. Am Eingang der Burg stehen zwei vom Verband der Agraringenieure gespendete Büsten, die eine stellt den Begründer, Albert Kasimir, die andere den ersten Direktor, Wittmann Antal dar.

Habsburg FrigyesDer heutige Deák-Platz war der ehemalige Marktplatz von Magyaróvár, an die im Osten von dem dreistöckigen Gebäude die Gutshofmühle und die Brauerei grenzen. Die Mühle ist eines der ältesten Gebäude der Stadt, die bis 1980 in Betrieb war, die Brauerei wurde 1937 von der Bierbrauerei Dreher gekauft und später geschlossen. Auf dem Platz der Burg gegenüber steht das Habsburg-Haus, dessen barocker Arkadenhof sehenswert ist. Ab 1920 wohnte hier der Erzherzog Friedrich von Habsburg und seine Familie. Im Gebäude befinden sich heute das Ordenshaus und die Schule der Piaristen. Friedrich von Habsburg wohnte zwischen 1920 und 1936 in dem Gebäude, er blieb als eine sehr freundliche Person in Erinnerung der hier lebenden Menschen, der bei seinem täglichen Spaziergang gern auf seiner Bank vor dem Haus sitzend mit den Passanten plauderte. Dieses Andenken wird durch sein Sitzdenkmal bewahrt. Als Schmuck auf dem Deák-Platz gilt die Sankt Johann von Nepomuk Statue mit einem Relief im barocken Stil, die auch drei Nebenfiguren hat. Sankt Johann von Nepomuk ist der Schutzengel der Tschechei, er wird für den Schutzpatron des Beichtgeheimnisses gehalten.

Das Cselley-Haus ist das älteste Gebäude von Mosonmagyaróvár. In diesem Gebäude ist die Gyurkovics-Sammlung untergebracht, die aus einer Kunst- und einer Porzellansammlung besteht. Sie enthält mehr als 160 Gemälde, unter anderen auch einige von Munkácsy und Rippl-Rónai. Im Cselley-Haus als Teil des Hansági Museums können die Besucher auch eine Kunstgewerbesammlung und im Lapidarium Grabsteine besichtigen.

Szent Gotthárd templomDie Sankt Gotthard Pfarrkirche ist ein wertvolles Baudenkmal, sie bekam ihren Namen von einem altbayerischen Heiligen. Im Schiff unter der Kirche befindet sich die Krypte der Habsburger, die als Begräbnisstätte der letzten Angehörigen der Habsburg-Erzherzoge diente und besteht aus sechs Nischen. Die Gläubigen werden durch vier Glocken im Turm zum Gottesdienst gerufen, es sind neue Glocken, da die früheren während des Krieges zur Kanonenherstellung eingeschmolzen wurden. Der prachtvollste Teil der Kirche ist der barocke Hauptaltar mit korinthischen Säulen, einem lautenförmigen Giebel, beziehungsweise einer groβen Säulengruppe. Der Hauptaltar besteht aus drei Teilen, aus der Sockelwand, wo sich die Monstranz befindet, die Statue der Heiligen Jungfrau-Mutter steht im mittleren Teil. Die Statue von Sankt Gotthard schmückt den oberen Teil des Altars im Zentrum der Laute. Die vergoldete Kanzel der Kirche wurde mit Reliefen und Statuen geschmückt. In den Nebenaltaren wurden Szenen aus dem Leben von Sankt Stefan, von der Heiligen Maria, von Christus, von den drei Königen und von Sankt Johann von Nepomuk verewigt.

Hansági MúzeumDas Hansági Museum von Mosonmagyaróvár gehört zu den ältesten Museen unserer Heimat. Seine erste ständige Ausstellung wurde 1921 eröffnet. Leider wurde während des 2. Weltkrieges ein bedeutender Teil der Sammlung zerstört, trotzdem kam es auf die Initiative der hier lebenden Menschen zur Wiedereröffnung. Das Fundmaterial der archäologischen Sammlung wurde während der Ausgrabungen in der Nähe beigestellt, es kamen sogar Reminiszenzen aus der Bronzezeit zum Vorschein, beziehungsweise es wurden auch Friedhofsfreilegungen durchgeführt. Die Zahl der Ausstellungsstücke der Volkskundesammlung nahm dank der Forschungsarbeit in den dreiβiger Jahren zu. Im Museum sind die charakteristischen Berufe der Region zu finden, wie Sachgegenstände des Goldgrabens, der Fischerei und der Jagd, die durch die Sammlung volkstümlicher Möbel und Sachgegenstände ergänzt wird. Die lokalhistorische Sammlung wurde durch Spenden immer reicher, die schönste Sammlung bilden die Zunftgegenstände.

FUTURA

FUTURADie FUTURA hat am 17. August  2012 als die neueste Attraktion von Mosonmagyar-óvár seine Tore geöffnet. In dem fast 300 Jahre alten Speicher wurde ein solches interaktives naturhistorisches Erlebniszentrum errichtet, wo die Besucher die Naturwissenschaften näher kennenlernen können, und zwar mit Hilfe der 4 Naturelemente, Wasser, Luft, Erde und Feuer.  Die Jahrhunderte alten Balken, die Originalwände, die ehemaligen Einrichtungen von Futura erinnern einen an die Stimmung der Vergangenheit. Die Ausstellungen von Futura laden sowohl die Kleinen als auch die Groβen zum besonders spannenden, erlebnisreichen Lernen in spielerischer Form ein.

Erdgeschoss – Das Wasser

Das untere Geschoss des Gebäudes stellt das an den Schauplatz am engsten verbundene natürliche Element, das Wasser vor. Auf dem hier gestalteten „Spielplatz” sind zahlreiche spannende Elemente zu finden, wo das Wasser und die dazu gehörenden Gegenstände die verschiedenen Eigenschaften des Wassers veranschaulichen.  All das ist in einem Reliefmodell zu sehen: Berg, Gletscher, Flusstäler, Seen, Schiffskanäle und das Meer sind in Futura lebensnah zu erleben. 

Erster Stock – Die Erde

Im ersten Stock kann man die verschiedenen physischen Erscheinungen der Erde und die physische Umgebung des von der Donau und der Mosoner-Donau umgebenen Gebietes in spielerischer Weise kennenlernen. Die Ausstellungselemente veranschaulichen auf spektakuläre Art und Weise unter anderem das aus der Physik bekannte Energieerhaltungsgesetz, die Gravitationskraft und das Trägheitsgesetz.

Zweiter Stock – Die Luft

In diesem Stock können die Besucher über die Luft und über die Erscheinungen in deren Zusammenhang interessante Informationen bekommen. Die naturformende Arbeit des Windes wird durch die Wüste vorgestellt, wo man die Wanderung der Sandhügel, beziehungsweise die Herausbildung der Sandrücken und der Lawinen beobachten kann.

Dachgeschoss – Das Feuer

Im Geschoss des Feuers können Experimente im Zusammenhang mit der Sonne durchgeführt und beobachtet werden. Wenn man ins  Dachgeschoss eintritt, kommt man ins Dunkelzimmer, wo man die Möglichkeit hat, das merkwürdige Spiel der Lichter und der Farben zu erleben.

Szigetköz Abenteuerpark

Szigetköz kalandparkDer Betreiber des Abenteuerparks ist eine solche Profi-Mannschaft, deren Mitglied Gábor Heincz schon beim Bau und an der Gestaltung mehrerer Abenteuerparks beteiligt war, beziehungsweise jahrelang der Betreiber eines Abenteuerparks in Westungarn war. Sein Teilhaber, Ákos Varga ist ein Motorradfahrer, der seine Ausdauer, seine Liebe an die extremen Programme unter anderem mit der zweimaligen Ableistung von der Dakar Rally bewiesen hat.

Ziel ist, den Liebhabern der aktiven Erholung eine weitere Erholungsmöglichkeit und Abenteuer zu bieten, beziehungsweise dadurch auch das reiche touristische Angebot des von der Donau und der Mosoner-Donau umgebenen Gebiets zu bereichern.

In dem einen Teil vom Rudolf-Park, auf einem 1,5 Hektar groβen Gebiet wurde eine Drahtseilbahn mit 60 Hindernissen errichtet, die in unterschiedlicher Höhe mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden jeder Altersklasse eine perfekte Unterhaltung bietet. Von den Baby-Drahtseilbahnen über die Kinder- und Erwachsenenbahnen machen die Schlitterbahn über der Donau, die Kletterwand und der Trambulin die Palette bunt.

Der Abenteuerpark ist saisonbedingt geöffnet.

Győr (Entfernung von Hédervár 25 km)

GyőrDie Stadt (lateinischer Name: Arrabona) ist ein wichtiges Wirtschafts-, Industrie-, Religions-, Bildungs-, Kultur- und Sportzentrum. Sie liegt auf der innovativen Achse Wien-Bratislava-Budapest, verfügt über ausgezeichnete Verkehrsgegebenheiten, ist eine der sich am dynamischsten entwickelnden Städte des Landes. Sie ist die an Kunstdenkmälern drittreichste Stadt von Ungarn, durch die Rekonstruktion der Innenstadt bekam sie den Europa-Preis von Denkmalschutz.

In der auf dem halben Weg zwischen Wien und Budapest in sanfter Umgebung liegenden altehrwürdigen, vielseitigen Stadt verschmilzt eine Reihe von Architektur-, Kultur- und Naturwerten miteinander. Die Stadt bietet den Touristen Sehenswertes von der barocken Basilika auf romanischen Fundamenten über die öffentlichen Gebäude im eklektischen Stil bis zu den Kunstwerken der modernen Kunst.

Die an die Geschichtsepochen erinnernden Kirchen, die Paläste, die Museen, die charakteristischen Eckbalkone, die engen Gassen laden den Besucher zu einem Spaziergang ein. Die kirchlichen Denkmäler in und um Győr gelten als die Andenken des tausendjährigen Christentums. Die Basilika und die Bischofsburg auf dem Kapitelhügel sind die Symbole des Katholizismus in Westungarn. Zum Gemälde der Jungfrau-Mutter in der Basilika, die Tränen aus Blut weint, pilgert jedes Jahr eine Vielzahl von Gläubigen. Ein weiterer wertvoller Besitz der Basilika ist der „Goldkopf”, die Herme des Heiligen Ladislaus. Der Heilige-Ladislaus-Kult, die Pflege der gemeinsamen Benediktinertraditionen von Győr und Pannonhalma bieten viele Möglichkeiten auch im kirchlichen Tourismus.

Győr ist eine Festivalstadt, wo die Kunstliebhaber, die nach anspruchsvoller Erholung Sehnenden im ganzen Jahr attraktive Programme finden können.

Die Stadt ist die Flüsse entlang von der Natur umgeben. Die Erholung und Entspannung Suchenden werden mit dem Heilwasser von besonderer Zusammensetzung mit Schwefelwasserstoff angelockt, das Heilwasser hat Ähnlichkeiten mit dem Wasser von Hévíz. Das neu eröffnete Rába Quelle Thermalbad bietet Möglichkeiten zur aktiven Erholung und zur Heilung.

Erzabtei Pannonhalma (Entfernung von Hédervár 45 km)

Pannonahalmi Bencés FőapátságDie Benediktiner Erzabtei Pannonhalma ist einer der wichtigsten historischen Gedenkorte von Ungarn, Zentrum der Kirche und der Kunstgeschichte. Die Hauptsehenswürdigkeit, die „tausendjährige Benediktiner-Abtei” ist nicht nur von architektonischer Bedeutung, sondern bietet dem Besucher mit ihren vielseitigen Ausstellungen und Sammlungen auch kulturhistorische Andenken.

Géza, der Vater von Stefan fing mit dem Bau der Abtei an. Teile des Gebäudekomplexes sind die Basilika und die Unterkirche, Porta Speciosa und der Kreuzgang, die Bibliothek, beziehungsweise der barocke Speisesaal. Es lohnt sich, das Milleniumsdenkmal, die Kapelle der Muttergottes, das Arboretum und den Kräutergarten, beziehungsweise die verschiedenen Sammlungen zu besichtigen.

Die Gebäude des Klosters bewahren die Botschaft verschiedener Epochen, trotzdem ist in ihrem Komplex eine Einheit in der Vielfalt zu beobachten. Die hier befindlichen Sachgegenstände und das reiche kulturelle Erbe bekommt ihre Schönheit dadurch, dass sie bis heute von einer lebendigen Mönchsgemeinschaft ihrer Funktion entsprechend verwendet wird. Gerade deshalb gibt es in dem für viele offen stehenden Gebäude solche Plätze, wo nur die Mitglieder dieser Gemeinschaft Zugang haben. Hier dient schlieβlich alles dem, dass die Lebensweise eines Mönches, die – nach dem Heiligen Benedikt – seit anderthalb Jahrtausenden besteht, sich weiterhin aus der Ruhe und dem Gebet ernährt, und der Mönch immer mehr sich selbst und Bruder des Menschen sein kann.

Von den Mönchen werden Kräutertees, Lavendelprodukte, Weine von ausgezeichneter Qualität, Liköre, Schokolade, Weinessig und Kosmetika angefertigt und verkauft.
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