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Programme in der Slowakei

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Sankt Martinsdom (Entfernung von Hédervár 57 km)

Szent Márton-dómDer Sankt Martinsdom oder besser bekannt als Krönungskirche ist die berühmteste und gröβte Kirche von Bratislava. Das ist eine dreischiffige gotische Kirche, die an der Stelle der originalen romanischen Kirche gebaut wurde. Die erste Kirche von Bratislava stand wahrscheinlich in der Burg, in der auch der Sitz der Propstei und des Kapitels war. Dies wurde aber später durch die Schutzfunktion der Burg ungünstig, deshalb wurde der Papst Ince der III. von König Emmerich um den Umzug der Propstei in die untere Burg gebeten.




Kapellen im Dom:

Kapelle von Johannes dem Almosengeber
Sankt Anna Kapelle
Sankt Joseph Kapelle
für die tschechische Königin

Primatialpalais (Entfernung von Hédervár 61 km)

Prímás palotaDas Primatialpalais ist eines der schönsten im neoklassizistischen Stil gebauten Palästen in Bratislava. Einige Teile des Palastes funktionieren heute als Museum.

Der frühere Palast wurde dann gebaut, als das Erzbistum von Esztergom die von den Türken besiedelte Stadt verlassen musste. Nach dem Feuerbrand im Jahre 1590 wurde es umgebaut und erweitert. Melchior Heffele lieβ das heutige Palais zwischen 1778 und 1781 an der Stelle des ehemaligen Bischofshaus auf die Anordnung von Batthyány József, dem Bischof von Esztergom erbauen. 
Im Spiegelsaal im ersten Stock des Palais wurde nach der Schlacht bei Austerlitz 1805 der Pressburger Frieden unterzeichnet. Bei der Unterschift des Vertrags wurde Napoleon, der Sieger von seinem Auβenminister, Maurice Talleyrand, der besiegte Kaiser Franz der I. vom Herzog Johannes Liechtenstein vertreten. Hier wurde von István Széchenyi das Jahreseinkommen seiner Gutshöfe zur Gründung der Ungarischen Wissenschaftlichen Akademie angeboten.

Am 30. August 1902 wurde das ganze Gebäude von der Stadt gekauft und wurde mit der Restaurierung begonnen, damit man in ihnen Staatsbehörden und eine öffentliche Bibliothek einrichtet. Während der Renovierungsarbeiten kamen die vor Napoleons Soldaten versteckten und später in Vergessenheit geratenen Gobelinen zum Vorschein. Die wertvollen englischen Gobelinen wurden ursprünglich vom Herzogprimas Batthyány József von Kardinal Mazarin gekauft.

Zwischen den zwei Weltkriegen wurden im Spiegelsaal des Palais Literatur- und Autorenvorträge gehalten: Várnai Zseni, Schöpflin Aladár, Móricz Zsigmond und Thomas Mann traten hier auch mit einem Vortrag auf. Oben auf dem Palais ist auch heute der Kardinalhut über dem Wappenschmuck zu sehen. Auf der Fassade ist auβer dem Wappen des Erzbischofs das Mosaik von Ernst Zmeták zu sehen, da die Originalfresken im Laufe der Zeit zugrunde gingen. Auf dem Giebel des Palais ist Minerva, beziehungsweise die an die Ehrlichkeit, den Glauben, die Vaterlandsliebe und die Würde eines Pfarrers erinnernden allegorischen Statuen zu finden.

Uhrenmuseum (Entfernung von Hédervár 61 km)

ÓramúzeumIm Haus zum Guten Hirten befindet sich das Uhrenmuseum. Das Gebäude bekam seinen Namen von der Statue, die auf der Fassade zu sehen ist. Das im Rokoko-Stil erbaute Haus gilt als das schmalste Haus in ganz Europa.

Die Ausstellung konzentriert sich vor allem auf die Uhren des 18. und 19. Jahrhunderts, die in den Werkstätten von Meistern aus Bratislava angefertigt wurden. Hier sind verschiedene Uhrentypen vom 17. bis zum 20. Jahrhundert ausgestellt. Leider funktionieren die ausgestellten Uhren nicht mehr, man kann die einzigartigen Meisterwerke nur mit ihren stillstehenden Zeigern bewundern, einige von ihnen konnten auch den Luftdruck und das Wetter zeigen.

Die Geschichte der Uhrmacher aus Bratislava geht auf eine sehr alte Zeit zurück, Bratislava war auch die Hauptstadt der Uhrmacher, da von den in der Slowakei tätigen 186 Uhrmachern 92 in Bratislava arbeiteten.

Das Gebäude selbst erwartet die Besucher auf 50 m² und drei Stockwerken. Im ersten Stock findet man Sanduhren, aber man kann auch Kuriosen in Form von Sanduhren in Gemälden sehen.

 

Burg Bratislava (Entfernung von Hédervár 62 km)

Pozsonyi várDie Burg von Bratislava war immer ein prägender Teil vom Stadtpanorama. Die Burg von Bratislava befindet sich am linken Ufer der Donau, auf einem 85 m hohen Hügel.

Die Burg von Bratislava hatte schon zur Zeit der Landnahme eine Schlüsselrolle, da sie dank ihrer georgafischen Lage das westliche Tor der Stadt schützte. Die ersten schriftlichen Überlieferungen über Bratislava (Jahrbuch von Fulda) aus 907 hängen mit der Burg zusammen. Sie steht auf der alten slawischen Festung, und das erste schriftliche Andenken über die Burg ist der Pressalauspruch aus dem Jahr 907.

Schon während des Tatarenzuges soll es eine bedeutende/bedenkliche/düstere Festung gewesen sein, weil sie nicht eingenommen werden konnte. Der tschechische Ottokar nützte die Schwäche des Landes nach dem Tatarenzug aus und er hat es in den 1270-er Jahren mehrmals besetzt, bis die vereinten österreichisch-ungarischen Heere letztendlich in der Schlacht auf dem Marchfeld vor allem dank der Kavallerie von Ladislaus dem IV. die Tschechen besiegten.

Statt der Burg mit Holzbalkengerüst wurde während der Burgbauarbeiten von Béla dem IV. eine Festung aus Steinen gebaut, sie bestand aus einem befestigten Wohnturm und rundherum Auβenmauern. Dieser südwestliche Turm ist der einzige Turm, der wirklich auf dem Boden stand, die anderen drei Ecktürme bekam sie zur Zeit von Matthias, aber sie dienten nur als Schmuck des Daches. Durch das Wienertor kommend ist das der Turm, neben dem wir zum Burghof gehen können.

Der Burgberg bildete mit der Burg zusammen sowohl militärisch als auch bürgerlich und verwaltungsmäβig ein eigenes Gebiet, wohin die Macht der Stadt nicht reichte. Der Burgkapitän ist ein von dem König ernannter Magnat, der den Namen Comes Posoniensis trug und gleichzeitig auch der Obergespan vom Komitat Pressburg war. Comes Posoniensis war als der Militärkapitän der Burg ein gröβerer Herr als der Bürgermeister von Pressburg; er hatte ein gröβeres Wirkungsgebiet, war von vornehmer Herkunft, gehörte einer höheren Gesellschaftsschicht an.

Aus der Zeit von Großmähren blieb der Grund der dreischiffigen Basilika erhalten. Die heutige Burg hat einen regelmäβigen viereckigen Grundriss mit einem zentralen Platz, und trägt die Merkmale der Renessaince, beziehungsweise die vom Frühbarock. Eine der bedeutendsten baulichen Umgestaltungen wurde unter der Herrschaft der Kaiserin Maria Theresia vorgenommen.  Die Burg von Pressburg wurde 1811 abgebrannt. Die Rekonstruktion der Burg begann im 20. Jahrhundert. Seit 1968 kann sie von der Öffentlichkeit besichtigt werden. Zur Zeit befindet sich der ganze Burgpalast unter komplettem Umbau, und zur Zeit kann die wieder eröffnete Ausstellung Ars liturgica – Goldschmiedekunst im Dienst der Liturgie in den Räumlichkeiten der Schatzkammer der Pressburger Burg besichtigt werden.

In der Pressburger Burg waren die ständigen Ausstellungen des Slowakischen Nationalmuseums (Möbelausstellung, Schätze der Vergangenheit vom Hochland) und die Repräsentationsräume vom Slowakischen Nationalrat untergebracht. In der Luginsland-Bastei gab es eine Musikinstrumentenausstellung.

Palais Grassalkovich (Entfernung von Hédervár 62 km)

Grassalkovich-kastélyDas Palais Grassalkovich ist ein schönes Beispiel von der Rokoko-spätbarocken Architektur. Das Palais befindet sich auf dem Hodža Platz, der ein beliebter Treffpunkt in Pressburg ist. Zum Schloss gehört auch ein imposanter französischer Garten, vor dem der Frieden-Springbrunnen von Bártfay Tibor zu sehen ist.

Mayerhoffer András entwarf und lieβ im Jahre 1760 das Palais in der Nachbarschaft des Sommerpalais des Erzbischofs von Esztergom nach dem Auftrag von Grassalkovich Antal, der ein ungarischer Adeliger kroatischer Abstammung war. Der Graf war damals der Vorsitzende der Ungarischen Königlichen Kammer (er war quasi Finanzminister), und er brauchte ein Haus in der Hauptstadt. Alle Zimmer im Schloss, der spanische Saal und das mit Säulen geschmückte Treppenhaus zeugen von der beeindruckenden Arbeit des Bauherrn.

Burg von Devin (Entfernung von Hédervár 67 km)

Dévényi várDie historische Burg von Devin steht am strategisch wichtigen Zusammenfluss der Donau und der March, und heute ist Teil der Stadt Bratislava. Der Stadtteil befindet sich 8 km nordwestlich vom Zentrum von Bratislava an der Mündung der March in die Donau am Tor Devin. Die Burg Devin, die das westliche Tor des Ungarischen Königreichs war, erhöht sich auf der Spitze eines sehr hohen und steilen Berges. Ihre Ruinen bieten auch heutzutage einen imposanten Anblick. Von hier gibt es eine malerische Aussicht auf die Burg von Hainburg in Österreich auf der gegenüberliegenden Seite der Donau.

Die Burg Devin ist eine der ältesten Burgen in der Slowakei, sie wird schon 864 urkundlich erwähnt. Hier fand die älteste Geschichte der Slowakei und der Slowaken statt. Der Ort war aber schon viel früher ein bewohntes Gebiet, während der archäologischen Ausgrabungen wurden auf diesem Platz Fundstücke aus der Steinzeit entdeckt. Devin liegt an der Kreuzung wichtiger Straβen, so wurde es im 2. Jahrhundert als Militärlager benutzt. Nach der Auflösung von dem Reich-Großmähren gab es neue Burgbesitzer, seit dem 18. Jahrhundert begann die Burg zu verkommen.  Heute sind die Ruinen der Burg Devin wunderschön, es ist ein rekonstruiertes Kunstdenkmal mit Austellungen aus der Geschichte der Slawen und einem einzigartigen Burgbrunnen, der 55 m tief ist. Ein besonderes Erlebnis bietet eine Schifffahrt von Bratislava oder aus dem naheliegenden Hainburg und der Genuss nicht traditioneller Speisen in einem der gemütlichen Fischrestaurants in den stimmungsvollen Gassen des Dorfes Devin.

 

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